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Von Barsinghausen nach Badenhausen

Bei wunderschönem Wetter erkundeten 15 NaturFreunde aus Hannover und Barsinghausen den Harz in der Nähe von Badenhausen.
Ausgangspunkt war das dortige NaturFreundeHaus. Am ersten Tag ging es im Harz stramm bergan bis zur Kaisereiche, ein Aufstieg mit einem Rundweg von etwa
18 Kilometern. "Ein wunderschöner Weg bei diesem Wetter", erklärt Wilfried Walther, der seit vielen Jahrzehnten in Badenhausen zu Gast ist,  "mit einem herrlichem Platz für ein kleines Picknick."

Am nächsten Tag ging es dann ins Karstgebiet durch den herbstlichen Buchenwald. Von Förste im Westen bis Pölsfeld im Osten reihen sich am südlichen Harzrand auf 100 Kilometer perlschnurartig Erscheinungen aneinander, die auf die Gesteins auflösende Wirkung des Wassers zurückgehen: Höhlen, Erdfälle und Dolinen, Karstquellen, Bachschwinden und Flussversinkungen, Karstkegel, Schlotten, geologische Orgeln, Felsen und weiße Wände, gebildet aus dem besonderen Gestein des Südharzes, dem Gips.
Der Karstwanderweg erschließt mit über 230 Kilometern Wegstrecke diese einzigartige Naturlandschaft in den Landkreisen Osterode am Harz (Niedersachsen), Nordhausen (Thüringen) und Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt), den die NaturFreunde zwischen Förste und Ührde erwanderten. "Das war ja traumhaft", waren die Kommentare der Teilnehmenden, "blauer Himmel, bunte Blätter und der abwechslungsreiche Wanderpfad - da kommt man ja ins schwärmen".

Abends dann, nach dem gemeinsamen Grillen wurde zur Gitarre gegriffen. Und alle kannten ein Musikstück, das sich lohnte, vorgetragen zu werden. Freizeitvergnügen muss nicht immer teuer sein.

Text und Bilder: Renate Ernst, 28.10.2014 
 

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