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"Wir haben mehr gelacht, als geweint"

In der Klasse 4b der Grundschule fand in dieser Woche besonderer Unterricht statt: „Hospiz macht Schule“ hieß es dort und die Schüler beschäftigten sich fünf Tage mit verschiedenen Themen rund um Krankheit, Sterben und Tod. Heute berichteten sie bei einem Abschlussfest ihren Eltern von den vergangenen Tagen. „Es war ganz toll“, „Wir haben mehr gelacht als geweint“, und „Ich kann das nur weiterempfehlen“ stellten die Viertklässler fest. Gemeinsam mit Karsten Rubi, Christian Kottke, Erika Maluk, Benita von Rössing und Aline Aswad, die im Fuchsbau, der Gruppe für trauernde Kinder und Jugendlichedes Hospizdienstes Aufgefangen arbeiten, hatten sie Bilder zum Thema Trauer gemalt, Blumentöpfe bemalt und bepflanzt, mit einem Arzt über Krankheiten gesprochen und einen Film über die Arbeit eines Bestatters gesehen. „Es war toll, wie die Kinder miteinander umgegangen sind und getröstet haben, wenn ein Kind von seiner Traurigkeit übermannt wurde“, sagte Lehrerin Anne Luckmann. Sie hofft, dass der gute Zusammenhalt, der sich in dieser Woche entwickelt hat, weiter anhält.

Der Hospizdienst „Aufgefangen“ hat das Projekt „Hospiz macht Schule“ erstmals durchgeführt. „Wir sind sehr zufrieden“, stellte Karsten Rubi fest. Zwei weitere Schulen aus der Region haben sich bereits angemeldet. Schulen, die sich für das kostenlose Projekt interessieren, können sich telefonisch unter 0511/435662 oder per mail an info@trauer-fuchsbau.de melden.

 

bri. 09.05.2014, 18:45

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