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2017 geplanter Baubeginn der Tank- und Rastanlage an der A2

„Der Parkraumbedarf an der Autobahn 2 ist riesig“, erfuhren die gut 20 geladenen betroffenen Bewohner in den Räumen der Feuerwehr in Bantorf. Das Ausbaukonzept des bisherigen Parkplatzes Bückethaler-Knick in Richtung Hannover sehe vor, dass die 900 vorhandenen Plätze um 400 aufgestockt würden. Mitarbeiterinnen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aus Hannover informierten darüber, dass mit der Erweiterung eine Tank & Rastanlage entstehe. Fest stehe bisher, dass der bisherige Parkplatz in Zukunft „Calenberger Land“ heißen werde. Die Entscheidung für diesen Standort sei gefallen, da er „mit den wenigsten Raumkonflikten behaftet sei“, sagte Nina Bade.

Von den benötigten 20 Hektar Land  würden sieben Hektar versiegelte Fläche; der Rest Grünanlage. Eine Grünwallanlage führe von Wichtringhausen - in 400 Meter Länge - zum Parkplatz. Für den Grunderwerb seien 1 Millionen Euro angesetzt – 16 Millionen Euro für die Straßenanlage.

Landschaftsplanerin Michaela Walter informierte über die planerische Umsetzung. Eine Untersuchung habe ergeben, dass Brutvögel und Feldhamster anzutreffen sind. Dafür gebe es Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Bad Nenndorf habe Ausgleich für die Feldlerche angeboten.

Annette Stang, vom Fachdienst Planen und Bauen im Rathaus Barsinghausen, freute sich, dass ihre ursprünglichen Bedenken ausgeräumt worden seien. Nördlich des Standortes von Laverana bleibe ein Stück Land für eventuelle Erweiterungswünsche der Firma. 

Einige anwesende Landwirte befürchten Verluste durch den Verkauf  ihres fruchtbaren Ackerlandes; anders als beim Verkauf für Bauland und Gewerbeansiedlungen. Es solle jedoch durch einen Gutachter eine Verkehrswertermittlung der letzten Jahre durchgeführt werden. „Die Verkaufspreisentwicklung geht mit ein.“ 

Es war kein Termin, wo über das Verfahren diskutiert werden sollte, sondern eine Informationsveranstaltung. Im kommenden Frühjahr werde das Planfeststellungsverfahren beginnen, wo die Pläne veröffentlicht würden. Dann könnten sich „Berührte zu Wort melden“. Erst dann erfolge der Planfeststellungsbeschluss.  Für 2017 sei der Baubeginn geplant.

Gerheide Knüttel, 26.11.2014

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