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Grace

Horror

„Grace: Besessen“, eine Geschichte, wie sie des Öfteren in letzter Zeit erzählt wird – aber durch die Augen des Besessenen. Alexia Fast („Jack Reacher“) ist Grace, eine naive, hübsche, jungfräuliche Erstsemester-Studentin vom Land, die sich noch mit dem Campusleben und ihrer neuen, ausgelassenen Zimmergenossin zurechtfinden muss. Aber als der Horror ihren Körper ergreift und Chaos beginnt, begibt sich Grace erneut in die Klauen ihrer hartherzigen Großmutter (Lin Shaye) und der strengen Kirche. Verfolgt vom schrecklichen Tod ihrer Mutter und beherrscht von tief verwurzelten, zerstörerischen Drängen, muss sie den Dämon in sich aufhalten, bevor es zu spät ist. Ein Dämon der sehr real in ihrem Inneren existiert.

Inhalt

Grace (Alexia Fast) ist eine junge Frau, die gerade mit dem Studium beginnt. Endlich weg aus der Provinz, dem strikt geregelten Leben bei ihrer Großmutter (Lin Shaye) in einem sehr religiös Umfeld. Sie hat noch nicht viel kennengelernt vom Leben, ist aber begierig darauf mehr zu erfahren. In Studentenwohnheim lebt sie zusammen in einem Zimmer mit einer Draufgängerin (Alexia Knapp). Bald lernt Grace einen netten Jungen kennen und wird auf eine Party eingeladen. Der erste Alkohol ist Pflicht, doch währenddessen scheint Grace zu halluzinieren, oder hat sie Visionen? Sie träumt von Mord und anderen schlechten Dingen und fällt bald in Ohnmacht. Daraufhin holt ihre Oma das Mädchen ab, und weißt sie auf das eigentlich christliche Leben hin, dass sie hätte führen sollen, anders als ihre Mutter, die unter ähnlichen Symptomen litt. Zwei Priester versuchen im Auftrag der Oma das Leben von Grace wieder in eine andere Bahn zu lenken, doch dafür ist es zu spät. Einer der Männer verbirgt ein dunkles Geheimnis, dass ihn nicht gerade zu einem gottesfürchtigen und rechtschaffenen Mann macht. Aus dem Blickwinkel von Grace scheint die Welt verrückt geworden zu sein.

Kritik

Schon wieder ein Film über das Besessen sein. Der gefühlt Hundertste. Warum nur ist dieses Thema in den USA so beliebt, oder lässt es sich schlicht einfach umsetzen und verfilmen? Die Kameratechnik ist überraschend, aber nicht gerade wohltuend. Das kann schon mit der Zeit nerven. Der Film hat seine starken Seiten, der Wandel ist allerdings zu extrem.

Keine Extras außer Filmtipps.

Grace (O: Grace – The Possession): Kanada 2014; Regie: Jeff Chan; Darsteller: Alexia Fast, Lin Shaye, Alan Dale, Clarke Peters, Alexis Knapp; FSK: ab 16 Jahren; Dauer: 84 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1, Englisch 5.1, Französisch 5.1, Italienisch 5.1, Spanisch 5.1; Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Schwedisch, u.w.; Bild: 1,78:1 (16:9 anamorph); Vertrieb: ©Sony Pictures Home Entertainment. Veröffentlichung Verkauf: 27. November 2014.

Bewertung: 6/10 Punkten

Spannung: 3/4 - Action: 2/4 - Humor: 2/4 - Erotik: 2/4  - Anspruch: 2/4

Nickel, 26.11.2014, 21.00 Uhr

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