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Stalingrad

Kriegsdrama

Die russische Version über „Stalingrad“. Nicht der deutsche Film von 1993 mit Dominique Horwitz, aber wieder mit Thomas Kretschmann. Ein beeindruckender Blick auf eine der bekanntesten und wichtigsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1942/43. Eine Gruppe entschlossener russischer Soldaten stellt sich der rücksichtslos vorrückenden deutschen Armee entgegen, um ein strategisches Gebäude in ihrer zerstörten Stadt zu verteidigen. Dabei kommen sie in Kontakt mit einer russischen Frau, die dort lebt. In „Stalingrad“ – von Regisseur Fjodor Bondartschuk – steht das Ausmaß der Schlacht dramatisch in Kontrast zum menschlichen Drama der russischen Soldaten, den wenigen zivilen Überlebenden und den Angreifern auf Stalingrad.

Inhalt

Der Zweite Weltkrieg ist in der entscheidenden Phase zumindest im Kampf zwischen dem Deutschen Reich und Russland. Das strategisch wichtige Stalingrad (heute Wolgograd) soll eingenommen werden. Doch der Weg zum Fluss ist für die Deutschen noch nicht frei. Zahlreiche Opfer, ob zivil oder Soldaten, hat der Kampf schon gefordert. Die Russen stehen den Deutschen unerbittlich gegenüber. Zu den deutschen Soldaten gehören Thomas Kretschmann in seiner Rolle als Einzelgänger und Offizier und sein Vorgesetzter wird von Heiner Lauterbach gespielt. Auf der anderen Seite sind es fünf Russen, die in einem Haus Zuflucht finden und dabei die letzte verbliebene Bewohnerin kennenlernen. Sie will nicht weichen, trotz all der Kriegswirren und Entbehrungen sowie der Gefahr. Die Frau kümmert sich um die Männer und andersherum, während draußen weiter der Krieg tobt. Auch der deutsche Offizier hat eine Frau entdeckt, die ihm etwas bedeutet, sie wird zu seiner Mätresse. Er versucht ihr Leben zu verbessern und zu schonen, doch der Krieg macht vor ihnen allen nicht halt.

Kritik

Mehr als zwei Stunden Film, visuell häufig beeindruckend, kunstvoll in vielen Szenen. Nicht zu brutal, obwohl da der Grat zwischen Kunst und Horrorszenario schmal ist. Die deutschen Darsteller werten das russische Werk auf, machen es hierzulande bekannt. Ansonsten hätte es wohl keine Heimkinoveröffentlichung gegeben.

Das Bonusmaterial besteht aus dem Making of und Filmtipps.

Stalingrad: Russland 2013; Regie: Fedor Bondarchuk; Darsteller: Thomas Kretschmann, Yanina Studilina, Andrej Smoljakow, Pjotr Fjodorow, Heiner Lauterbach, Philippe Reinhardt; FSK: ab 16 Jahren; Dauer: 125 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1, Englisch 5.1, Französisch 5.1, Russisch 5.1; Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, u.w.; Bild: 2,35:1 (16:9 anamorph widescreen); Vertrieb: ©Sony Pictures Home Entertainment. Veröffentlichung Verkauf: 27. November 2014.

Bewertung: 6/10 Punkten

Spannung: 3/4 - Action: 3/4 - Humor: 1/4 - Erotik: 1/4 - Anspruch: 2/4

 Nickel, 27.11.2014, 10.00 Uhr

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