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Dürr: "Die FDP ist die Partei der Aufsteiger"

Traditionell lädt die FDP in Gehrden in der Vorweihnachtszeit in den Ratskeller zum Grünkohlessen ein. Was lag für FDP-Mann Hilmar Rump da näher, als einen Gast aus Ganderkesee bei Oldenburg einzuladen. Mit dem FDP-Fraktionsvorsitzenden im Niedersächsischen Landtag hatte Rump dabei auch gleich einen der hochrangigsten Politiker der FDP eingeladen.

In seiner Begrüßung mahnte Rump, jetzt Widerstand gegen die Suedlink-Pläne von TenneT zu leisten. Auch Christian Dürr nahm den Ball auf und verdeutlichte das derzeit behandelte Thema Landesraumordnungsprogramm. "Das wird auch Auswirkungen auf die Kommunen haben", rief er den Kommunalpolitikern zu. Von denen waren einige anwesend. Außer Bürgermeister Cord Mittendorf waren auch die stellvertretenden Bürgermeister Henning Harter (SPD), Heinrich Meinecke (CDU) und Eva Kiene-Stengel (Grüne) zum Grünkohlessen gekommen. "Das ist bei uns traditionell so", erläuterte Rump.

Ein besonderes Augenmerk legte Dürr auf das Thema Schulpolitik. "Die IGS darf nicht das Gymnasium oder die Oberschule ersetzen und die Wahlfreiheit einschränken", warnte Dürr in seiner sonst lockeren und launigen Rede. Auch zur eigenen Partei verlor er ein paar Worte: "Die FDP ist die Partei der Aufsteiger, der Menschen, die ranklotzen. Deutschland muss für Zuwanderer offen sein und sich als weltoffenes Land zeigen", erklärte er, bevor Rump das Grünkohl- und Wurst-Buffet eröffnete.

hug, 26.11.2014

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