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Steintor: Fußgängerquerung soll schnell kommen

Die Fußgänger-Situation am Steintor ist Bürgermeister Cord Mittendorf "ein Dorn im Auge". Das teilte gestern Fachberechsleiter Frank Born im zuständigen Fachausschuss mit. Klaus Dörffer (CDU) hatte nach der Situation gefragt. "Es soll hier eine kurzfristige Lösung geben, vielleicht einfach ein neuer Zebrastreifen", überlegte Born laut. Der Platz wird künftig als Shared Space ausgewiesen, bei dem alle Verkehrsteilnehmer aufeinander Rücksicht nehmen sollen. Außerdem teilte Born mit, dass sie Bus-Wartehäuschen an der Nordstraße und an der Sparkasse in Kürze aufgestellt werden.

Rolf Meyer (SPD) forderte die Verwaltung auf, eine Lösung für die Südseite der B65 in Ditterke zu finden. "Bitte prüfen Sie die Möglichkeit der gefahrlosen Nutzung", wies er auf die dort abgestellten Lkw und Pkw hin.

Heinz Strassmann (Grüne) kritisierte den neuen Gefahrenpunkt durch die Markierung des Fahrradschutzstreifens. "Fehlende Rechtssicherheit hat die Region dazu gebracht, die Streifen so anzubringen", erklärte Born (CON berichtete).

Eine Kooperation - analog zu Barsinghausen - mit der Gemeinde Wennigsen hinsichtlich der Übernahme der Geschwindigkeitsüberwachung mit einem "Blitzer" lehnt die Verwaltung ab.

Im Gehrke-Haus lebt - neben zwei Obdachlosen - jetzt auch ein Flüchtlingsehepaat mit einem Kind, da die Wohnung im Gärtnereiweg erst am 1. Dezember beziehbar ist. Die Stadt verfolgt das Ziel, alle Odbachlosen künftig wieder in einer noch zu errichtenden Unterkunft zu beherbergen. "Das muss nicht zwingend im Bünteweg sein", stellte Kämmerer Daniel Ramsay klar. Aktuell sind sechs Personen in Everloh untergebracht, etwa fünf weitere im restlichen Stadtgebiet.

Vor einem Ladengeschäft in der Nähe des Marktplatzes wurde - vor dem gestrigen Aufstellen des Tannenbaums - eine Straßenlaterne entfernt, die sowhl beim Baumaufstellen, aber auch beim Wochenmarkt Probleme verursacht hat.

Die Feuerwehrgebührensatzung wird angepasst. Künftig sind auch durch Brandmeldeanlagen (nicht Rauchmelder im privaten Bereich) ausgelöste Feuerwehreinsätze von den Betreibern zu bezahlen.

hug. 26.11.2014

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