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"Hilfe, mein Kind ist in der Pubertät!"

Die Schule ist doof, die Eltern „nur noch peinlich“ und das „Nerden“ spannender als der gemeinsame Familienausflug. Wenn Kinder in die Pubertät kommen, hängt der Familiensegen plötzlich schief. Wie das Erwachsenwerden für Eltern und Jugendliche trotzdem noch zu einer inspirierenden und gemeinsamen Reise werden kann, das zeigt der Kurs „Aktive Eltern“ der ab dem 23. April im Familienzentrum der Petrusgemeinde stattfindet. Die Pestalozzi-Stiftung bietet den Kurs im Rahmen der Reihe „Aktive Eltern“ in Zusammenarbeit mit der Region Hannover an. Der Kurs umfasst 20 Stunden und findet einmal wöchentlich dienstags von 19.30 bis 22 Uhr im Petrus-Familienzentrum im Langenäcker 40 in Barsinghausen statt. Er ist für die Eltern kostenlos.

„Meine Tochter hört mir einfach nicht mehr zu.“ „Mein Sohn macht nur noch, was er will.“ „Ich bin es leid, dass meine Tochter mich ständig anblafft.“ Sätze wie diese sind Magdalena Sohr und Heiderose Pankiew, Mitarbeiterinnen des Beratungsdienstes der Pestalozzi-Stiftung in Burgwedel, nur zu bekannt. Denn bereits zum dritten Mal in Folge beraten sie „mitpubertierende“ Eltern in der Kursreihe der Pestalozzi-Stiftung „Aktive Eltern“. Die Sorgen, die Verletztheit, der Ärger und der Frust der Eltern sind dabei fast jedes Mal gleich. „Die Auseinandersetzung gehört zur Pubertät natürlich auch dazu und ist wichtig, um sich abzunabeln“, beruhigt Sohr. „Schwierig wird es nur, wenn sich Eltern und Kinder gar nicht mehr verstehen.“

Doch viele der Probleme sind relativ leicht zu lösen. Wichtig findet Heiderose Pankiew, dass Eltern dafür zuerst einmal verstehen, welche umwälzenden körperlichen Prozesse sich eigentlich bei ihren Kindern während der Pubertät abspielen. „Am aktivsten ist das Gehirn. Denn es muss sich völlig neu vernetzen und hat einige Zeit dadurch zum Beispiel überhaupt kein Gespür mehr für Gefahren“, so Pankiew. Aber auch das Vermeiden von Pauschalvorwürfen („Immer bist Du am telefonieren“ oder „Nie kommst Du pünktlich“) und Gespräche auf Augenhöhe können helfen, wieder zueinander zu finden. „Am besten finden Jugendliche übrigens Gespräche auf Autofahrten. Das gibt ihnen gerade nach einem Streit die nötige Distanz, um aus sich herauszukommen“, rät Magdalena Sohr.

Anmeldungen sind ab sofort möglich bei:

Ev.-luth. Petrus-Kirchengemeinde

Familienzentrum

Frau Birgit Weber-Manthei

Tel.: (05105) 5 86 69 23

 

oder bei der

Jugendhilfestation Barsinghausen

Am Waldhof 1

30890 Barsinghausen

Herrn Peter Frenz

Tel.: (05105) 52 54 12

 

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