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Landfriedensbruch am Grillplatz?

Die bereits in der letzten Ortsratssitzung angesprochene Parksituation am Waldteich in Benthe war auch dieses Mal Thema bei den Ortsratsmitgliedern in Benthe. Um eine Kennzeichnung der Parkflächen wurde gebeten, Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler erklärte nun den Mitgliedern den weiteren Vorgang.

„Bevor wir mit irgendwelchen Markierungen beginnen, sollten wir uns bei einer Ortsbesichtigung einen Blick über die Situation verschaffen“, schlug Zehler vor. Eventuell könne man vor den festen Markierungen provisorische Alternativen anlegen und das Geschehen eine Zeit lang überprüfen. "Je nachdem wo sich die Parkflächen befinden werden, da Ein- und Ausfahrten mit beachtet werden müssen", betonte Zehler, "dass man eventuell im Frühjahr mit entsprechendem Konzept die Markierungen setzen könne."

Neben der Parksituation am Waldteich wurde unter anderem auch der Grillplatz am Ortsrand angesprochen. Wie Lisa Maack (Grüne) und Gerald Müller (CDU) berichteten, wird der Platz nicht immer angemeldet, wenn Gruppen sich dort zum Grillen treffen. „Die Autos stehen oft falsch und einige Platznutzer sind nicht sehr einsichtig“, erläuterte Maack. Da es sich jedoch bei einer unangemeldeten Nutzung des Platzes um Landfriedensbruch handele, falle dies in die Zuständigkeit der Polizei. Die wiederum sage, es sei Aufgabe der Stadt, dort etwas zu unternehmen. Müller bat um eine Berechtigung, die Grillplatznutzer im Zweifelsfall wegschicken zu dürfen. Zehler hingegen erklärte, dass hausrechtlich gesehen die Grillplatznutzer da sein dürften, solange sie sich angemeldet haben.

Ebenfalls ein Punkt auf der Tagesordnung des Ortsrates war die Vergabe der Ortsratsmittel. Da die Anschaffung der Schilder (CON berichtete) weniger Geld gekostet hat, als geplant, konnten nun die 225,05 Euro weiter verwendet werden. Man einigte sich darauf, 25,05 Euro für den Kauf von LED-Lampen für den Jugendbauwagen zu verwenden. Die restlichen 200 Euro gehen in die Geschirr- und Glasausstattung für den Saal im Sportheim. „Wir sollten den Raum für öffentliche Zwecke ausstatten und dazu gehören neben einer ordentlichen Spülmaschine auch Geschirr und Gläser“, teilte Müller mit. Beiden Vorschlägen wurde einstimmig zugestimmt.

cms. 25.11.2014

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