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Dritter Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima

Vor genau 3 Jahren löste ein Erdbeben im Atomkraftwerk Fukushima eine Reaktorkatastrophe aus. Dabei wurden etliche Mengen radioaktiver Stoffe freigesetzt. Japans Regierung rief den atomaren Notstand aus. Mehr als 150.000 Menschen in einem Umkreis von mehr als 20 Kilometern wurden evakuiert. Deutschland hat als Folge dieser Katastrophe den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen.
Drei Jahre nach der Katastrophe ist die Gegend rund um Fukushima immer noch verseucht. Etliche tausend Tonnen kontaminierten Kühlwassers lagern nach wie vor in der Ruine; das Gelände ist nicht zuverlässig abgedichtet. Wegen der radioaktiven Belastung darf man sich in einem Umkreis von 20 Kilometern um das Atomkraftwerk nur für einen begrenzten Zeitraum aufhalten. Für ein Drittel der Notfallarbeiter, die vor drei Jahren in dem havarierten Kraftwerk tätig waren, erwarten Experten stark erhöhte Krebsraten. Auch die Bergung von rund 1.500 Brennstäben aus dem Kühlbecken des beschädigten Reaktorgebäudes –eigentlich eine Routine-Maßnahme in einem Kraftwerk- birgt durch die hohe Strahlenbelastung erhebliche Gefahren für die Arbeiter.
Im Zuge der Umsetzung der Energiewende in Deutschland ist das Schicksal der Menschen von Fukushima in den Hintergrund gerückt. Aus diesem Grund laden die Grünen in Wennigsen am Jahrestag zu einer Mahnwache:

Am Dienstag, 11. März, wollen die Grünen ab 19.00 Uhr an der Sonnenuhr des Reaktorunglücks und der Menschen von Fukushima gedenken.

 

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